Ich finde noch keine Worte dafür

Oft steht am Anfang nur ein ungutes Gefühl oder eine Situation, die sich einfach nicht richtig anfühlt. Das reicht völlig aus. Du musst keine fertigen Antworten mitbringen, um dich hier umzusehen oder uns zu kontaktieren.

Alles, was du hier liest oder tust, ist freiwillig und dient deiner ersten Orientierung.

Du weißt nicht, ob das schon Gewalt ist?

Wir helfen dir beim Sortieren deiner Gedanken.

Was du bei uns bekommst

Orientierung & Einordnung

Wir helfen dir, das Chaos im Kopf zu sortieren und Worte für das Erlebte zu finden.

Validierung

Wir nehmen dich ernst. Deine Wahrnehmung und deine Gefühle zählen.

Nächste Schritte als Optionen

Du bekommst von uns keine Befehle, sondern Vorschläge, wie es weitergehen könnte.

Hilfe aktivieren

Wir unterstützen dich dabei, digitale oder persönliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Häufig gestellte Fragen

Wobei könnt ihr mir helfen?

Vor allem dabei, zu sortieren, was gerade los ist, und Worte dafür zu finden – ohne Druck und ohne dass du alles erklären musst. Wenn du möchtest, unterstützen wir dich auch dabei, die nächsten Schritte zu finden: digital oder außerhalb des Digitalen.

Muss ich sicher sein, ob das „schon Gewalt“ ist, damit ich mich melden darf?

Nein. Viele sind unsicher, ob das, was sie erleben, schon „so heißt“. Du kannst dich auch melden, wenn du nur ein Bauchgefühl hast oder merkst, dass es dir nicht gut geht. Orientierung ist genau dafür da.

Kann ich mich auch melden, wenn ich nicht weiß, wie ich es sagen soll?

Ja. Du kannst klein anfangen, zum Beispiel mit „Mir ist alles zu viel“ oder „Ich weiß nicht, ob das okay ist“. Du bestimmst das Tempo und wie viel du erzählen möchtest.

Helft ihr auch, wenn ich wegen jemandem aus meinem Umfeld Angst habe?

Ja. Wenn du dich zuhause, in der Schule, im Freundeskreis oder in einer Beziehung unsicher fühlst, kann Beratung helfen, das einzuordnen und sichere nächste Schritte zu finden – ohne dich zu drängen.

Kann ich mich auch melden, wenn ich für jemand anderen Hilfe suche?

Ja. Oft sind Freund:innen die ersten, die davon erfahren. Du kannst Unterstützung bekommen, um zu sortieren, wie du da sein kannst und welche Hilfewege es gibt. Du musst das nicht alleine tragen.

Was passiert nach dem ersten Kontakt?

Erst mal geht es um Entlastung und Orientierung. Danach könnt ihr gemeinsam entscheiden, was sinnvoll ist: weiter reden, Schritte planen oder Hilfe außerhalb des Digitalen aktivieren. Du behältst die Kontrolle und kannst jederzeit pausieren.

Du weißt von Gewalt gegen jemand anderen?

Es kann sehr belastend sein, wenn sich dir jemand anvertraut oder du merkst, dass es einer Freundin oder einem Freund schlecht geht. Du musst diese Last nicht alleine tragen.

1

Option: Hol dir selbst Beratung, um zu besprechen, wie du mit diesem Wissen umgehen kannst.

2

Option: Informiere dich hier gemeinsam mit der betroffenen Person über eure Möglichkeiten.

Wichtig: Du bist nicht verantwortlich dafür, die Situation alleine zu lösen.

Hast du eine erste Einordnung gefunden?

Hier kannst du weiterlesen, wie genau wir dir helfen können und welche Rechte du dabei hast:

Du bist nicht allein mit deinem Gefühl.

Egal wie groß oder klein sich deine Sorgen anfühlen – es ist immer okay, dir Unterstützung zu holen.

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