Orientierung & Einordnung
Wir helfen dir, das Chaos im Kopf zu sortieren und Worte für das Erlebte zu finden.
Oft steht am Anfang nur ein ungutes Gefühl oder eine Situation, die sich einfach nicht richtig anfühlt. Das reicht völlig aus. Du musst keine fertigen Antworten mitbringen, um dich hier umzusehen oder uns zu kontaktieren.
Alles, was du hier liest oder tust, ist freiwillig und dient deiner ersten Orientierung.
Manchmal verschwimmen Grenzen. Wir helfen dir zu sortieren, was okay ist und was nicht.
Wenn Streit, Angst oder ein unsicheres Gefühl deinen Alltag in der Familie oder im Umfeld bestimmen.
Wenn Liebe mit Kontrolle, Druck oder Schmerz verwechselt wird.
Wenn Bilder, Nachrichten oder Social Media Stress und Angst auslösen.
Wenn du Angst hast oder dich zurückziehst – auch wenn du den Grund noch nicht genau kennst.
Wir helfen dir beim Sortieren deiner Gedanken.
Wir helfen dir, das Chaos im Kopf zu sortieren und Worte für das Erlebte zu finden.
Wir nehmen dich ernst. Deine Wahrnehmung und deine Gefühle zählen.
Du bekommst von uns keine Befehle, sondern Vorschläge, wie es weitergehen könnte.
Wir unterstützen dich dabei, digitale oder persönliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Vor allem dabei, zu sortieren, was gerade los ist, und Worte dafür zu finden – ohne Druck und ohne dass du alles erklären musst. Wenn du möchtest, unterstützen wir dich auch dabei, die nächsten Schritte zu finden: digital oder außerhalb des Digitalen.
Nein. Viele sind unsicher, ob das, was sie erleben, schon „so heißt“. Du kannst dich auch melden, wenn du nur ein Bauchgefühl hast oder merkst, dass es dir nicht gut geht. Orientierung ist genau dafür da.
Ja. Du kannst klein anfangen, zum Beispiel mit „Mir ist alles zu viel“ oder „Ich weiß nicht, ob das okay ist“. Du bestimmst das Tempo und wie viel du erzählen möchtest.
Ja. Wenn du dich zuhause, in der Schule, im Freundeskreis oder in einer Beziehung unsicher fühlst, kann Beratung helfen, das einzuordnen und sichere nächste Schritte zu finden – ohne dich zu drängen.
Ja. Oft sind Freund:innen die ersten, die davon erfahren. Du kannst Unterstützung bekommen, um zu sortieren, wie du da sein kannst und welche Hilfewege es gibt. Du musst das nicht alleine tragen.
Erst mal geht es um Entlastung und Orientierung. Danach könnt ihr gemeinsam entscheiden, was sinnvoll ist: weiter reden, Schritte planen oder Hilfe außerhalb des Digitalen aktivieren. Du behältst die Kontrolle und kannst jederzeit pausieren.
Es kann sehr belastend sein, wenn sich dir jemand anvertraut oder du merkst, dass es einer Freundin oder einem Freund schlecht geht. Du musst diese Last nicht alleine tragen.
Wichtig: Du bist nicht verantwortlich dafür, die Situation alleine zu lösen.
Hier kannst du weiterlesen, wie genau wir dir helfen können und welche Rechte du dabei hast:
Egal wie groß oder klein sich deine Sorgen anfühlen – es ist immer okay, dir Unterstützung zu holen.