Unsicher
Du fühlst dich zu Hause oft angespannt oder bist besonders vorsichtig mit deinen Worten und Taten, um keinen Streit auszulösen.
Zu Hause sollte ein Ort sein, an dem du dich geborgen fühlst. Wenn du dort aber Angst hast oder dich unwohl fühlst, ist das ein wichtiges Signal. Du musst nichts beweisen, um hier richtig zu sein.
Wenn du dich gerade bedroht fühlst, kannst du jederzeit auf „Jetzt Hilfe finden" klicken.
Das kann viele Formen haben. Du musst das nicht alleine einordnen.
Unsicherheit kann unterschiedlich stark sein. Diese Orientierung hilft dir einzuschätzen, wo du stehst.
Du fühlst dich zu Hause oft angespannt oder bist besonders vorsichtig mit deinen Worten und Taten, um keinen Streit auszulösen.
Du hast Angst vor den Reaktionen anderer, vor Lautwerden oder Einschüchterung. Du fühlst dich in deiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
Du fühlst dich gerade in Gefahr oder hast Angst vor Übergriffen und körperlichen Verletzungen. Hier ist es wichtig, dass du dir Unterstützung holst.
Direkt zu Optionen im NotfallNicht jede Art von Gewalt hinterlässt sichtbare Spuren. Hier sind verschiedene Formen, die du kennen solltest.
Wenn du abgewertet, beschimpft, kontrolliert oder durch Drohungen eingeschüchtert wirst.
Wenn dich jemand verletzt oder du Gewalt an anderen miterlebst.
Wenn dich jemand zu sexuellen Handlungen drängt, deine Grenzen überschreitet oder du so etwas mitbekommst.
Wenn dich jemand im Internet mit Worten verletzt, bloßstellt oder überwacht.
Wenn deine Versorgung oder emotionale Bedürfnisse ignoriert werden.
Du hast ein Recht darauf, dich an dem Ort, an dem du lebst, sicher zu fühlen.
Deine Reaktionen sind keine Schwäche, sondern Schutzreaktionen.
Wenn es zu Hause unsicher ist, wechselt dein Körper in „Alarmbereitschaft", um dich zu schützen. Diese ständige Wachsamkeit ist eine natürliche Reaktion auf Stress.
Es ist normal, gleichzeitig Angst und Zuneigung für Personen im Umfeld zu empfinden. Diese Widersprüche sind häufig in belastenden Situationen.
Wenn deine persönlichen Grenzen verletzt werden, kann es sein, dass du deine Wahrnehmung hinterfragst. Dein Gefühl der Unsicherheit ist jedoch real und ernst zu nehmen.
Unser Team vom Digitalen Kinderschutzzentrum ist gerne für dich da. Wir hören dir zu und helfen dir dabei, das Chaos im Kopf zu ordnen und nach Wegen zu suchen, die sich für dich sicher anfühlen.
Wenn du akut Angst hast, nutze die Soforthilfe Notfall Optionen auf der Website oder hol dir sofort Unterstützung von einer Person, der du vertraust. Du darfst dir Hilfe holen, auch wenn du noch nicht weißt, was du sagen sollst.
Ja. Unsicherheit kann auch entstehen, wenn du klein gemacht, eingeschüchtert oder ständig unter Druck gesetzt wirst. Auch dauernder Streit oder Vernachlässigung kann sich wie „nicht sicher“ anfühlen. Du darfst das ernst nehmen.
Diese Sorge ist häufig. Du darfst dir Hilfe holen, ohne sofort alles erzählen zu müssen. Beratung kann auch erst mal nur dazu da sein, gemeinsam zu sortieren: Was fühlt sich sicher an? Was ist ein nächster kleiner Schritt? Du behältst die Kontrolle darüber, was du teilst.
Dann ist es besonders wichtig, dass du Unterstützung bekommst, die dir Sicherheit gibt. Du musst damit nicht allein bleiben. Es gibt Wege, Hilfe zu holen, ohne dass du sofort alles offenlegen oder dich festlegen musst.
Das passiert vielen, weil es dann ruhiger ist und du dich weniger geschützt fühlst. Du darfst in solchen Momenten Unterstützung holen, zum Beispiel jemanden kontaktieren oder die Soforthilfe Notfall Optionen nutzen. Du musst das nicht alleine aushalten.
Du kannst anonyme Beratung nutzen, wenn sich das am sichersten anfühlt. Alternativ kann auch eine einzelne Vertrauensperson reichen, zum Beispiel jemand in der Schule, Familie oder im Umfeld, der dich ernst nimmt. Du musst nicht alles auf einmal erzählen.
Nein. Es reicht, wenn du sagst: „Ich fühle mich zuhause nicht sicher“ oder „Ich habe Angst“. In der Beratung geht es zuerst darum, dich ernst zu nehmen und gemeinsam zu sortieren, in deinem Tempo und ohne Druck.
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